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Vielleicht Frieda?




 
Hommage an Frida Kahlo

von und mit Beate Sarrazin


„Hör nicht auf, Durst zu machen dem Baum, dessen Sonne du bist!
Diego ist der Name der Liebe.”

Viola Ferraris ist gestresst. Sie ist Lehrerin, alleinerziehende Mutter -
und ständig räumt sie ihren Kindern die Sachen hinterher; außerdem
will sie noch auf einen Kostümball.
Und mit der Verkleidung taucht Viola ein in die Welt Frida Kahlos.
Sie begibt sich auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Malerin,
die eine Ikone des Schmerzes ist, die aber von sich sagt:
„Ich bin zerbrochen. Aber so lange ich malen kann, bin ich froh,
dass ich am Leben bin.”

Viola spürt dem Schmerz von Fridas Verletzung nach, die im Alter
von 17 Jahren bei einem Busunfall von einer Eisenstange durchbohrt
wurde. Ein Unfall, der sie ins Korsett zwang, aber auch zum Malen
brachte. Für ihre Hommage an Frida Kahlo hat die Autorin Beate Sarrazin
in ihrer Inszenierung Szenen aus dem Alltag einer modernen Frau
verwoben mit Facetten aus dem Leben der mexikanischen Malerin.
Die Krankheit und das fürs Überleben erforderliche Stahlkorsett ver-
änderten Frida Kahlos Persönlichkeit. Sie hatte Lebenswillen und Mut,
obwohl es ihr körperlich so schlecht ging. Frida entwickelte ein
spezielles Verhältnis zu den Farben. Rot, die älteste und lebendigste
Farbe überhaupt, wurde ebenso geliebt wie Kobalt-Blau, das für Reinheit
und Liebe stehen soll.
„Es lebe das Leben” war ein Leitmotiv von Frida Kahlo.