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Olamowoa



 
Eine afrikanische Tragödie

Spiel, Regie: Beate Sarrazin. Nach Can Themba, Südafrika


Das heißt: ein ewiges Thema... Sie wissen schon!
aber: mit südafrikanischem Flair


Es war einmal ... m m m
Er liebte sie. m m m !!!
Sie liebte ihn. O – O – O !!!
Und als er zur Arbeit ging, schlief sie mit einem anderen.
Ups!
Ein total unbekanntes Schema.
Der Mann war natürlich sehr betroffen. Und dann dachte er sich eine Rache
aus, die es noch nicht gab. Eines Tages wurde er von einer seiner dunklen
Absichten ergriffen. Aha?!
Aus einem liebenden Mann wird ein aufgeblasener Othello. Und sie stellt
sich diese ewige Frage: Durfte ich das?

Verfolgen Sie mit mir zusammen eine Liebesreise unter südafrikanischer
Sonne. Und vom Tafelberg aus beobachten wir mit scharfem Adlerblick,
wohin das Ganze gehen könnte.

Eine Geschichte um Liebe, Betrug und Eifersucht in den südafrikanischen
Townships. Das Stück steht in der Tradition des Townships-Theaters, das
in den Elendsvierteln der südafrikanischen Großstädte entstanden ist. In
den Fensterscheiben spiegelt sich nicht die helle Sonne, in Sophiatown
sind die Fensterrahmen mit Kartonstückchen verstopft oder mit Blech-
spitzen. Sophiatown ist nicht hübsch, nicht bonbonfarben, aber es ist ein
Wunder. Wegen der Menschen und ihrer Geschichten. Erzählt wird die
tragikomische Komödie aus dem Township bei Johannisburg zur Zeit der
Apartheit. Eines Tages erwischt Philemon seine geliebte Frau Matilda mit
einem anderen Mann. Der Nebenbuhler flieht und hinterlässt seinen Anzug.
Das Kleidungsstück wird von nun an dauerhafter Ehrengast im Hause:
Es wird gefüttert, zum Sonntagsspaziergang ausgeführt und darf sogar ins
elterliche Schlafzimmer. Ein merkwürdig-bedrohliches Leben zu dritt beginnt...
Auf aufwendige Dekorationen verzichtet Beate Sarrazin, Spielorte und
Requisiten entstehen durch Vorstellungskraft. Das Stück mit seinen
komischen und tragischen Facetten bringt zum Lachen, Weinen
und Staunen.